Paul Duysens Leidenschaft galt dem Fußball. Vereinzugehörigkeiten sind für die Hamburger Fußballklubs S.C. Komet und S.C. Hermannia belegt, in denen er auf dem Spielfeld aktiv war und Posten im Vorstand übernahm. Er war beim S.C. Komet zeitweilig Vereinsvorsitzender und engagierte sich in der Verbandsarbeit der Hamburger Fußballvereine. Im März 1920 gründete er die Hanseatische Sportzeitung, die wöchentlich im Verlag Konrad Hanf erschien und für die Paul Duysen als Schriftleiter verantwortlich war.
Der holprige Untertitel der Zeitschrift "Organ für die Interessen des gesamten Turnen und Rasensports" ist etwas irreführend, denn die Zeitung kreiste hauptsächlich um den Fußball. Konrad Hanfs eigene Sportpassion galt dem Paddel- und Kanusport. Der Verlag bescheinigte Duysen später, er habe sich "als glänzender Stilist und zugkräftiger Leitartikler und Journalist" bewährt, sodass "die Zeitschrift einen überraschend schnellen und ungeahnt grossen Aufschwung nahm."
Die Inflation brachte die Zeitschrift in finanzielle Bedrängnis und der pötzliche Tod Konrad Hanfs Anfang Mai 1922 hatte die Einstellung der Hanseatischen Sportzeitung zur Folge. Hanf hatte keine Erben, die den Verlag in seinem Sinne weiterführen wollten. Duysen hatte sich als Sportjournalist einen erstklassigen Ruf erworben und so fand er schnell ein neues Betätigungsfeld beim Sportteil des Hamburger Fremdenblattes, eines der auflagenstärksten Hamburger Zeitungen der 1920er Jahre. Hier schrieb er regelmäßig über Fußballereignisse und gelegentlich auch über andere Sportarten. Literarische Arbeiten veröffentlichte er in jenen Jahren so gut wie gar nicht mehr, 1928 gab er ein Buch über die Olympiade in Amsterdam heraus. Die Hanseatische Sportzeitung belebte er dann 1931 neu, die er als Herausgeber selbst finanzierte und als Redaktionsleiter redigierte.
In der Rubrik "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt" nahm er regelmäßig Stellung zu sportpolitischen Themen. Auch im Sport verhärteten sich die Lager zunehmend gegenüber ihren poltischen Opponenten, das Klima zwischen den (partei-)politischen Arbeitersportvereinen, Betriebssportvereinen und den unabhängigen Sportvereinen wurde rauher und unversöhnlicher. Duysen war und blieb ein Verfechter der freien, neutralen Sportvereine, die mit keiner Partei oder politischen Richtung verbunden waren. Das war eine seiner Überzeugungen, für die er kämpfte.