Am 11. Februar 1933 kam es bei einem Treffen von Vertretern des Norddeutschen Sport-Verbandes zu einer heftigen Auseinandersetzung über den Wehrsport. Ort der Versammlung war das Paulaner Thomasbräu in der Steinstraße. Mit einer verpflichtenden Einführung des Wehrsports in alle Hamburger Sportvereine wollten sich die Nationalsozialisten und die mit ihnen in den Vereinen kooperierenden nationalistischen Kreise den Zugriff auf die Fußballclubs verschaffen. Paul Duysen war in der Versammlung zugegen, in der es zu hitzigen und lauten Auseinandersetzungen gekommen sein soll. In der folgenden Ausgabe seiner Hanseatischen Sportzeitung bezog er Stellung gegen die Einführung des Wehrsportes. Er befürchtete das Ende der freien, politisch neutralen Fußballvereine. Man gehe "unruhigen und kampfreichen Zeiten im Sport entgegen" und müsse um die unpolitischen Sportvereine wieder kämpfen, so Duysen. Die Gleichschaltung der Sportvereine zeichnete sich bereits ab. Seine kämpferische Kritik am Wehrsport verband er mit einem Wahlaufruf für die anstehende Reichstagswahl. "Wer den freien Sport liebt, darf also am 5. März keiner Rechtspartei seine Stimme geben."

Die Rechtspresse blies zum Angriff auf Duysen. Die Hamburger Nachrichten polemisierten gegen ihn und in der nationalsozialistischen Gauzeitung Hamburger Tageblatt übernahm es Hermann Okrass, einer der rührigsten NS-Pressevertreter in Hamburg, einen spöttisch-zynischen Artikel gegen Paul Duysen zu veröffentlichen. Darin bezeichnet er ihn süffisant als "den letzten Recken des verröchelnden Liberalismus". Seine Hanseatische Sportzeitung (H.S.Z.) habe Duysen, so Okrass, "bewußt und eindeutig gegen den Nationalsozialismus" gestellt. "Er will den Kampf, er soll ihn haben", drohte Okrass und prophezeite: "Im Hause der nationalsozialistischen Sportler [...] wird jedenfalls die H.S.Z. in Zukunft nicht zu finden sein." Paul Duysen knickte nicht ein sondern konterte den Attacken Ende Februar 1933 noch souverän. Die "persönlichen Anrempelungen" würden ihn "kalt" lassen und er erspare sich "auf diesen Teil der Kritik in Selbstachtung jede Replik." Erneut forderte er den Erhalt der freien, politisch-neutralen Sportvereine und wandte sich dagegen, ihnen "Kautelen" aufzuerlegen. In den folgenden Monaten wurde es stiller in der Hanseatischen Sportzeitung. Sie begann, ums Überleben zu kämpfen.