Im Sommer 1934 organisierte die Hamburger SA am HSV-Stadion am Rothenbaum eine Jagd auf Paul Duysen. Überall auf den Zuwegen und an den Ausgängen des Geländes wurden SA-Männer postiert, um ihn aufzulauern und abzufangen. Es gibt Hinweise, dass auch Hermann Okrass beteiligt gewesen sein könnte, der es übernommen hatte, den ihm bekannten Duysen den SA-Leuten zu bezeichnen. Ob die "SA mit mehreren Hundert Mann" zu dieser "Menschenjagd" aufmaschierte, wie später berichtet wurde, lässt sich im Nachhinein nicht mehr überprüfen. Es wäre ihm auf jeden Fall schlecht ergangen, hätten die SA-Leute ihn ergriffen. Er wurde jedoch gewarnt und konnte rechtzeitig verschwinden. Auch wenn Duysen unbehelligt blieb, so gaben ihm die Nazis mit dieser Aktion unmissverständlich zu verstehen, dass es im gleichgeschalteten Vereinsfußball Hamburgs für einen freiheitlich denkenden Menschen wie ihn keinen Platz mehr gab. Das, was ihm Okrass im Februar 1933 bereits prophezeit hatte, trat nun ein. Duysen musste seine Hanseatische Sportzeitung einstellen, da durch Boykottmaßnahmen und Schikanen seitens des NS-Regimes die Auflagenhöhe auf ein unwirtschaftliches Niveau herabgesunken war.
Ein Jahr später erfolgte der nächste Schlag gegen ihn. Der mit Paul Duysen vormals befreundete Fussballspieler Otto (Tull) Harder, einer der bekanntesten HSV-Spieler der 1920er Jahre, denunzierte Duysen wegen Führerbeleidigung. Zwischen den beiden bestand vor 1933 eine Freundschaft. Noch im Februar 1933 wurde über den Rundfunksender der Norag ein Fußballgespräch der zwei mit dem Fußballer Adolf Jäger gesendet, und einige Jahre zuvor hatte Duysen die erste Biografie über den Mittelfeldstürmer Harder veröffentlicht. Der soll nun im November 1935 am "Biertisch" in Gegenwart Harders gesagt haben, Hitler spreche von Frieden, aber rüste für einen Krieg. Harder war seit September 1932 NSDAP-Mitglied, trat im Mai 1933 in die SS ein und tat ab 1939 in unterschiedlichen Konzentrationslagern Dienst, unter anderem im KZ-Neuengamme. In einem öffentlichen Lokal wurde Duysen am 19. November 1935 von der Gestapo aufgrund der Denunziation Harders verhaftet. Es folgten einige Tage Haft. Die "Führerbeleidgung" konnte letztendlich nicht bewiesen werden und es kam zu keiner Verurteilung. Dennoch hatte der Vorfall bittere Konsequenzen. Wenig später wurde er vom Hamburger Fremdenblatt als Sportredakteur wegen politischer Unzuverlässigkeit entlassen und hatte fortan kein regelmäßiges Einkommen mehr.