Ginge es nach seinem Vater, hätte Paul Duysen sein Berufsleben als Kaufmann in einem der Kontore der Hamburger Innenstadt verbringen sollen. Sein Vater war Müller und seine Jugend verbrachte Duysen auf der Veddel und in Rothenburgsort. Er besuchte ab 1902 die Volksschule und erwarb 1912 auf dem Unterrichtsinstitut Dr. J. Zolinski seinen Schulabschluß. In einem Speditionskontor am Schopenstehl trat er als Volontär ein, später arbeitete er einige Zeit als Kontorist bei der Stadtwasserkunst. Er wurde 1915/16 zum Militärdienst eingezogen. Paul Duysen brach noch während der militärischen Ausbildung unter dem Drill und der Aussicht auf den Fronteinsatz zusammen und wurde wenige Monate nach dem Eintritt in den Militärdienst mit der militärärztlichen Diagnose „Nervosität und abnorme geistige Verfassung“ in ein Nervenlazarett eingewiesen. Sein Fall zeigt, wie der Terror des Krieges bis weit hinter die Front ausstrahlte. Sechs Wochen lang wurde er dort behandelt und aufgrund seiner seelischen Verfassung für den Waffendienst an der Front als untauglich eingestuft. Nach seiner Entlassung aus dem Nervenlazarett übernahm er als Büroleiter  Verwaltungsaufgaben in der Fischabteilung des Hamburger Kriegsversorgungsamtes. Zeitgleich begann er sich literarisch zu betätigen. Er soll noch des „Oefteren [...] im Büro furchtbare Anfälle“ wegen seiner traumatischen Erlebnisse als Rekrut erlitten haben. Im Kriegsversorgungsamt lernte er Paula Krohn kennen, die er 1921 heiratete.

Ab 1918 hinterläßt Paul Duysen vermehrt Spuren in der Kulturwelt Hamburgs. Er veröffentlichte im Verlag Konrad Hanf seine ersten drei Werke und begründete damit die Literarische Abteilung des Verlages, die er in den folgenden Jahren leitete und in der Hans Henny Jahnn, Arthur Sakheim oder Johannes Wüsten Bücher herausbringen werden. Zwischen Duysen und der Zeitschrift Der Sturmreiter sind Verbindungen sichtbar und in den im Sommer 1918 eröffneten Hamburger Kammerspielen wurde 1920 Duysens Vierakter Der geniale Mensch - Ein Spiel von seinem Sein uraufgeführt. In dieser Zeit holte Duysen für kurze Zeit Hans Harbeck in die Literarische Abteilung des Verlages Konrad Hanf. Harbeck war im August 1918 in der Gründungsphase der Kammerspiele als Dramaturg von Erich Ziegel engagiert worden.